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  • Yannic Willing

Fehlerstromschutzschalter

Aktualisiert: 29. Jan 2019

Wer kennt nicht die Filmszene mit dem Fön der in der vollgefüllten Badewanne landet? Ist das tatsächlich tödlich? Und wie kann man das Risiko vermeiden?


Grundsätzlich muss man ganz klar sagen, ja, das ist tödlich. Und schmerzhaft obendrein. Ob Fön, Rasierapparat oder sonstiges elektrisches nicht wasserdichtes Gerät: Die Spannung von 230V liegt im Wasser an. Das heißt der Strom aus dem Gerät fließt über das Wasser, über den menschlichen Körper und letztendlich zurück über die geerdete Abflussrohre der geerdeten Badewanne. Das alles passiert lautlos und die Gefahr wäre für Ersthelfer nicht ersichtlich.

Je nach Umstand fließen hier ca. 100mA durch den Körper. Es reichen bereits 30mA aus, um Herzkammerflimmern hervorzurufen, was zum zum direkten Herzstillstand führen kann. Wie kann man das Risiko also vermeiden?

Die DIN VDE 0100 Teil 410 fordert für alle Steckdosen im Innenbereich den Einsatz eines sogenannten RCD, in der Umgangssprache "FI". Ein FI würde in diesem Fall den Strom, der durch den Körper und durch die Abflussrohre ins "Erdreich" abfließt, erkennen und spätestens nach 0,4s (in der Regel schon bei ca. 0,03s) den Stromkreis abschalten. Das heißt man würde außer einem Schreck nichts davon merken. Dennoch sollten trotz dem Einsatz eines RCD auf keinen Fall elektrische oder elektronische Geräte in der Badewanne verwendet werden. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot zur Nachrüstung eines RCD. Wir sind Ihr kompetenter Elektriker für E-Mobilität, Elektroinstallationen und Batterien in Backnang und Umgebung.


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